Essen in München

Ok, ich liste jetzt mal – zum Kampf gegen die eigene Vergeßlichkeit und damit ich einen Link rumschicken kann – meine Restaurant-Empfehlungen für München auf. Alle Lokale bieten – zumindest nach meiner aktuellen Kenntnis – gute Küche, sind aber keine Luxustempel und sind somit auch bezahlbar:

Bei mir um’s Eck gibt es zwei gute Bayrische Lokale, wobei ich ersteres bevorzuge. Letzteres ist etwas bohème, hat eine unsympatische Bedienung, aber dafür die besseren Rindersteaks:

  • Das Tattenbach in der Tattenbachstr., angeblich das älteste Wirtshaus im Lehel.
  • Der Liebghof in der Liebigstr. (ca. 5 Häuser entfernt vom Tattenbach;)

Ich glaube das erste Vegetarische Restaurant in München – zumindest das erste das ich kannte 😉 – findet Ihr hier:

  • Das Prinz Myshkin in der Nähe vom Marieneplatz (einfach die Sendlingerstr. runtergehen „Richtung Sport Scheck“)

Noch immer begeistert bin ich von dem Japaner den ich erstmals mit Tobias besuchte:

  • Im Tenmaya , in der Theresienstr. (ist das noch Schwabing, oder schon Maxvorstadt?) kann man übrigens separate Tatami-Zimmer vorbestellen.

Und eine etwas schickere Fast-Food/Kantinen-Küche auf italienisch, mit sehr guter Pizza, bietet folgendes Franchise-Unternehmen:

Das Vapiano in den Fünf Höfen, zwischen dem Marienplatz und dem Odeonsplatz.

  • Und trotz Döner, lieber hinsetzen und geniessen sollte man das Essen bei Mama’s Kebap Haus in Schwabing, 2 Minuten entfernt von der Münchner Freiheit in der Feilitzstr.

Wenn es ganz schnell gehen soll, empfehle ich, anstatt Mc D., oder Burger K., die Ochsenbratensemmel bei der „Kleinen Ochsenbraterei“ auf dem Viktualienmarkt (nicht günstig aber „sau“gut), oder den Ali Baba Döner am Hauptbahnhof (in der Schillerstr. 6?).

R2D2 kills Monkey

Es war schrecklich! Gestern gegen 15h20 hörte ich ein fürchterliches Quietschen und dann einen dumpfen Schlag/Aufprall. Ich eilte hinaus in den Flur unserer Wohung und sah R2D2 wie er den „Besetzt/Frei“-Affen umgefahren und offensichtlich getötet hatte – zumindest konnte ich keinen Puls mehr feststellen. Mein Umgehender Anruf beim Dr. Haus, ich meine meinem Hausdoktor, also meiner Mutter, bestätigte das Drama. Lieber Bruder Sascha, ich muss Dir hiermit mitteilen das der Affe den Du mir schenktest anscheinend, eventuell sogar mutwillig von meinem (eifersüchtigen?) RsD2-Lego-Robotor überfahren wurde. Tut mir leid. Wir werden uns um ein staatliches Ehrenbegräbnis bemühen, aber versprechen kann ich es nicht. Mehr Infos in Kürze an dieser Stelle.

Lebe ich auf dem Mars?

… könnte auch der Titel des vorherigen Eintrages lauten, aber so negativ möchte ich das heute nicht beenden.

Life on Mars heißt eine TV-Serie der BBC die ich letztens beendet habe. Leider war dieselbe, wie ich im Nachhinein finde, mit nur 8 Episoden auf 4 DVD’s viel zu schnell zu Ende, obwohl ich noch immer nicht ganz sicher bin ob mir die Serie wirklich gefallen hat.

Die Story: Ein Cop aus Manchester hat im Jahr 2006 einen Autounfall und erwacht nach kurzer Bewußtlosigkeit plötzlich im Jahr 1973, als er eigentlich erst 4 Jahre alt war. Dabei macht er dort – also in der Vergangenheit – genau denselben Job wie in der Gegenwart und hat andauernd irgendwelche seltsamen Vorkommnisse und Zusammenstöße, mit seinen noch jungen Eltern, er trifft sich selbst als 4-jährigen, seine 2006’er Wohnung ist noch eine Fabrik in welcher ein Mord geschieht, usw. usf. Er denkt aus diesem Zustand/Koma erwachen zu können, wenn er die Fälle löst.

Leider habe ich Season 2 nicht (gibt es die überhaupt offiziel bei uns/auf deutsch?), weshalb der Spass – wie bereits erwähnt – ziemlich schnell ein Ende gefunden hat, weshalb ich die finale Auflösung nicht kenne und jetzt wieder vor der Wahl stehe….

Schuld an dem ganzen BBC-Serien Debakel war allerdings die (Dr.) House Session der Seasons 1 und 2 mit Caro, welche wir innerhalb von etwa 20 Tagen beendet hatten (2,1 Folgen/Tag;) und ich deswegen starke Entzugserscheinungen zeigte.

Alternativ hätte ich mir fast die englische Season 3 besorgt, aber nach einer Folge der Season 2 auf englisch, war mir klar dass ich dem ganzen fachtechnisch bereits auf deutsch nicht sonderlich gewachsen bin, auf englisch aber komplett versage, weshalb eben Life on Mars die Lücke vorerst füllen mußte.

Da LoM nun aber auch zu Ende ist, stehe ich erneut vor der schwierigen Entscheidung welche intellektuell hochwertige Serie mich Junkie nun für die kommenden Tage(/Wochen?) versorgt. Zur Auswahl stehen Season 1 von Will Smith’s Fresh Prince of Bel Air oder aber der Fall Guy, auch bekannt als der Colt für alle Fälle .

Ersteres würde ich wahrscheinlich sogar auf englisch anschauen, da ich die deutsche Version bereits aus dem Fernseher kenne, letzteres aus „Nostalgiegründen“ und weil ich schlichtweg faul bin und obwohl mich Tobias dafür verabscheuen wird, vermutlich doch wieder auf deutsch.

Diese ganze TV-Serien schaue ich mir übrigens aus rein beruflichem Interesse an. Schliesslich plane ich eine Artikel-Serie über TV-Serien – die es als DVD bei uns zu kaufen gibt – für die kommenden Ausgaben des Magazins.

Ich komme also nicht um das Übel herum mich da „durchzubeißen“. Ist schon ein sehr hartes Los wie ich finde. Spassige TV-Serien schauen, nicht nur zur Unterhaltung und zum eigenen Vergnügen, sondern als Arbeitsaufgabe. Scheiss-Job. Nicht zu vergleichen mit dem Traumjob den ich davor hatte. Manchmal sehne ich mich fast zurück…. aber halt nur fast.

… damit Sie nicht der Nächste sind!

Also die CSU ist schon irgendwie, jetzt fällt mir nicht das richtige Wort ein…. ach doch…. scheisse.

Werben die doch tatsächlich mit der Angst der Leute vor einer neuen Ubahn-Schlägerei (in der kleinen Sprechblase bei dem eingekreisten Mann steht: „… damit Sie nicht der Nächste sind!“). Nicht nur, dass das unterstes Wirtshaus-Diskussions-Niveau ist, sondern unterschwellig wird auch suggeriert dass (solche?was oder welche?) Ausländer gefährlich sind und ausgewiesen werden müssten, obwohl dieselben hier – also in „unserem“ Deutschland aufgewachsen sind. Anstatt dieser Polemik sollte die Politik sich lieber mal selbst kritisch begutachten und schauen wo die eigenen Fehler liegen und wie man diese Erziehungsmissstände beheben kann die sie mitverursacht.

In diesem konkreten Fall müsste meiner Meinung nach dieses Plakat zu einer Anzeige sämtlicher Verantwortlicher, Geldstrafe für die CSU, sowie zum sofortigen Rücktritt des beworbenen Politikers führen. Umgehend!

Nett bis Sehenswert

Also, kurz gesagt 27 Dresses war nett. Ähnlich wie Wedding Planer, My Best Friend’s Wedding und wie all diese amerikanischen Liebes-Hochzeits-Komödien heißen, mit einem Schuß Pretty Woman – was seit damals wohl als Hitgarant gilt. Angi kam mit und um ehrlich zu sein, wir haben beide durchaus lachen müssen. Vor allem die Szene im Pub, bei der die beiden singen war sehr lustig.

Das Ende wiederum war eindeutig zu kitschig für meinen Geschmack. Also insgesamt ein lustiger, kurzweilliger Film für einen Sonntag-Abend bevor die Alltagswoche wieder startet. Nur dumm das wir ihn am einem Mittwoch gesehen haben, sonst wäre ich vielleicht begeisteter gewesen…. oder vielleicht auch nicht. Starttermin bei uns übrigens am 14.2. – Valentinstag – wie sollte es auch anders sein.

Heute haben dann Caro und ich Juno gesehen, der am 20.3. bei uns anläuft. Meine Erwartungen waren relativ hoch an diesen Film da er der aktuelle Independent-Überaschungshit in den USA ist und dort seit Anfang Dezember bereits über 50 Millionen Dollar eingespielt hat. Das alleine sagt natürlich nicht viel aus, aber der Trailer war/ist auch sehr vielverprechend gewesen. Juno ist etwas netter als nett, Juno ist durchaus sehenswert für alle die lachen wollen und dabei ein ernstes Thema ertragen – Jugendschwangerschaft. Ein wenig hat der Film mich allerdings auch an Little Miss Sunshine erinnert, das war der einzige Dämpfer. Nicht dass LMS schlecht gewesen wäre, im Gegenteil, aber die Orginalität war damit etwas flöten gegangen.

Der neue Star am Nachwuchshimmel Hollywoods heißt damit wohl Ellen Page, die Hauptdarstellerin des Filmes. Und ein heißer Oscar-Kandidat ist die Tragikkomödie angeblich auch, zumindest wenn die Stars aus Solidarität mit den Drehbuchautoren der Show nicht fernbleiben (und somit alles vermiesen), was aber nach der Einigung mit United Artists wohl nicht zu befürchten ist.

Apropos Einigung, es scheint als ob der Januar 2008 bereits jetzt als Eingungsmonat schlechthin bezeichnet werden darf:

  • Die Industrie hat sich, dank Warner’s Nachhilfe, mehr oder weniger auf BluRay als DVD-Nachfolger geeinigt (sofern man den plötzlichen Wechsel wichtigster Filmstudios weg von der HD-DVD sozusagen „über Nacht“ als „Einigung“ bezeichnen kann)
  • Apple hat sich mit der Europäischen Komission auf einen europaweit einheitlichen Lieder-Preis geeinigt (bisher zahlen die Insel-Europäer noch immer mehr als die Festländer)
  • Und George Bush hat heute den Palästinänsischen Präsidenten für die bemerkenswerten Einigungsversuche mit Israel gelobt. (Na da wird einem doch gleich ganz warm ums Herz, aber ist der Gazastreifen eigentlich überhaupt in der Hand jenes Präsidenten und wollen die Israelis nicht weiter Krieg führen gegen die Abtrünnigen? Aber, hey, ich kann mich auch irren.)