die Reisevorbereitungen für die USA laufen….

…. Was übersetzt so viel heißt wie: nichts mehr online bestellen, Milchprodukte sowie Obst&Gemüse aufessen, ggf. noch Mietauto bestellen und kurz vor dem Abflug (erst nachmittags gg. 16h00 am Montag) packen. Wie man sieht, ziemlich wichtige und elementare Dinge die ich so mache 😉 ach und morgen kommt noch der Gabor über Nacht, u.a. auch zur Wiesn. Wobei ich mich da vermutlich nicht anschliesse. Und das Beste bei der USA-Reise: alles was ich nicht dabeihabe, wird gekauft – juhuu! 🙂 …. Oder ich betaetige einfach den Notruf-/Emergency-Button….

Google Phone HTC G1

Gerade wurde in NY und hier auf der Google Dev Con live das neue Google Handy präsentiert, welches die mobile Platform Android enthält. In den USA startet das G1 im Oktober, in Europa zuerst nur in UK, erst im ersten Halbjahr im Rest Europas. Größte Enttäuschung dürfte die Bindung an erneut nur einem Provider sein – in den USA wird das T-Mobile sein – und ein Simlock der das G-Phone deshalb innehat. Die iPhone-Taktik hat wohl leider Schule gemacht. Keine gute Entwicklung, vor allem für den Endkunden, da man nur sehr beschränkte (Knebel-?)Verträge enthält. Auch für die Entwicklergemeinschaft hat das Nachteile, da das Handy durch diese vorerst wohl exklusive Vermarktung eine nur kleine Verbreitung erreichen dürfte. Da ist das iPhone dann doch einfach sexier. Sorry Google….

OpenSocial and AppEngine

Die OpenSocial Session war interessant, aber nicht zu verwechseln mit OpenID. AppEngine wiederum ist eine Host-Maschine die von Google angeboten wird und welche bis zu 5Mill User/2GB Datentransfer/500MB Datenstorage in der GoogleDB kostenlos erlaubt, zusätzliche User/Daten müssen bezahlt werden. Im Gegensatz zu OpenSocial, welche lokal auf dem eigenen Server läuft, vertraut man bei AppEngine den Google-Leuten. Sowohl was das Progamm angeht, als auch die Datenhaltung wird dabei von den Gpoeple gehostet. OpenSocial widerum scheint dabei etwas flexibler da nicht nur PHP unterstützt wird, sondern auch Java, AppEngine dagegen unterstützt nur Python. Aber beide Entwicklungen ansich sind durchaus interessant, da sie zeigen das die Zukunft nicht in geschlossenen Systemen liegt, sondern bei multi-operablen, von überall zugreifbaren, auf open source basierenden und womöglich auch zentral auf von Fremddienstleistern installierten und gewarteten Systemen. Wie gesagt, für den geneigten Zuhörer/Interessenten durchaus informative Sessions….

drei Unique ID’s im Google Chrome Browser

Nicht ein, sondern drei Unique ID’s benutzt der Google Browser, allerdings nicht bei Default und so wurde mir mehrfach versichert, nicht um den User zu tracken. Eine wird vom Installer für Statistiken benutzt, eine weitere bei der Suche, sofern die Google-Suche als Default eingestellt wurde und die letzte nur wenn Sie explizit konfiguriert wird, dann werden z.B. „Back“-Button-Funktionen getrackt und andere User-Aktivitaeten. Ich bin schon zu lang im IT-Business um nicht zu verstehen, dass solche Unique-ID’s gebraucht werden, hauptsaechlich fuer Statistiken, aber die Art und Weise wie diese kommuniziert wurden, naemlich zuerst gar nicht, sind schlecht. Und auch die Unique-ID die bei jeder Google-Suche genutzt wird ist nicht sehr schoen…. Da sollte wohl noch nachgebssert werden.

Google Chrome demonstration

Gerade wird Googles neuer Chrome-Browser präsentiert. Alternativ hätte ich auch in Programmierer-Sessions gehen können, überlegt hatte ich auch die „Visualization API“ Session zu besuchen, aber darüber hatte ich bereits viel gelesen. Die anderen Sessions werden teilweise tiefer am Nachmittag wiederholt/gezeigt, deshalb bin ich hier. Einige Teilnehmer haben einen Google Chrome Comic unter Ihrem Sitz – ein Insider-Gag – ich hatte allerdings kein „Glück“, dennoch wollte ich besser verstehen, wieso Google einen eigenen Browser veröffentlicht und es ist wirklich interessant die Details zu erfahren und es läßt den noch nicht veröffentlichten Internet Explorer 8 (IE8) teilweise bereits ziemlich alt aussehen. Features wie: V8 Javascript High Performance Engine, Incognito Mode (auch bereits „Porn“-Mode genannt, weil er „missbraucht“ werden kann um Pornoseiten anonymer anzusurfen), erweiterte Security-Funktionen zum sichereren Surfen, ein extrem limitiertes und dadurch funktionales FrontEnd sowie eine ganz Liste weiterer Funktionen sollen dem User den Browser schmackhaft machen. Aber wieso Google jedem Browser eine eindeutige ID-Nummer zugewiesen hat und diese regelmässig an die Google-Server sendet blieb bisher unbeantwortet, obwohl genau diese „Unique ID“ bisher das größte Manko zu sein scheint und damit einen wirklich Erfolg des Browsers verhindert. So kommt es dass der Google Chrome Browser bisher nur eines bedeutet: mehr Arbeit für Webprogrammierer, da nun neben mind. zweier Internet Explorer, der Firefox-Browser, Safari auf dem Mac und ev. sogar noch der Opera getestet werden muss und nun eben auch noch der neue „Gbrowser“….

die verkaterte Stadt

Die ganze Stadt wird seit Stunden heftigst gereinigt und gebest, aber das kann nicht darueber hinwegtaeuschen dass Muenchen heute nicht ganz wach wird, denn es ist Wiesnzeit. Die Leute haben zu viel „gefeiert“ an diesem Wochenende, wobei sie unter feiern groesstenteils weichen und/oder harten Alkoholkonsum verstehen. Da ich wegen eines Falschparkers zu Fuss ins Buero gehe – die Tram wurde umgeleitet (allerdings nicht zu meinen Gunsten und ueber „Los“ faehrt sie auch nicht) – sehe ich eine ueberaschenswert leere City, kaum Menschen auf den Fusswegen und sogar die Hauptverkehrsstrassen sind erstaunlich leer. „The Day After Wiesnstart“ – München, eine verkaterte Stadt.